Architektur der Christuskirche

 

Der hohe schlicht gehaltene weiße Kirchraum ist der lebendige Ort des gepredigten, des gelesenen und des gesungenen Wortes zur Ehre Gottes. Ihn schmücken Paramente der Textildesignerin Hauke Gläser.

An der hohen Altarwand hängt ein liegendes Kreuz des Bildhauers Klaus Luckey von 1974. Eine genaue Deutung des Kunstwerks ist nicht möglich, da sich der Künstler bewusst bis zu seinem Tod nicht dazu geäußert hat. Es könnte jedoch das Kreuz darstellen, das Jesus auf seinem Weg nach Golgatha auf der Schulter getragen hat. Das durch Oberfenster hereinfallende Tageslicht lässt das Kreuz und die Altarwand zu jeder Zeit in einem anderen Licht und Glanz erscheinen.

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Das schwarze kleine Kreuz links wurde beim Brand des alten Gemeindehauses im Dezember 1982 gerettet und zur Erinnerung in der neuen Kirche aufgehängt.

Ein weiteres kleine Kreuz ist ein Geschenk unserer Partnergemeinde Igumbilo/Tanzania.

 

Die Taufschale, ein Geschenk der Ev.-Luth. Kirchengemeinde zur Einweihung der Kirche,  und das Lesepult sind schlicht in Bronze gestaltet.

Am schmiedeeisernen Lichterbaum des Künstlers Notnagel können Kerzen angezündet werden.

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Die Orgel wurde 1979 von Christian Lobback gebaut. Sie hat 22 Register und 2 Manuale, über die rund 1.800 Pfeifen bespielt werden. Besonders beachtenswert sind die filigranen Verzierungen - Schleierbretter - an der Oberseite des Prospektives, die die künstlerische Geschaltung des Kreuzes aufnehmen.

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Die Stuhlreihen sind im Halbkreis um den Altar und die Orgel angeordnet, so hat die Gemeinde die Möglichkeit miteinander im Blickkontakt zu kommunizieren.

2017 wurde der Kirchraum mit einer neuen Verstärkeranlage, neuen Lautsprechern und schnurlosen Mikrofonen ausgestattet, so dass die Hörer den Schall gebündelt aufnehmen können. Für Hörgeräteträger ist eine Induktionsschleife vorhanden.

Der Kirchraum wird neben dem sonntäglichen Gottesdienst für Konzerte und Aufführungen genutzt.

Fast 20 Jahre nach der Kírchweihe werden die Glocken von der hessischen Firma Rincker gegossen und am 11. März 1990 geweiht. Die große Glocke hat Schlagton g1, wiegt 625 kg bei einem Durchmesser von 1.008 mm. Die kleine Glocke hat Schlagton b1, wiegt 411 kg bei einem Durchmesser von 867 mm. Die Glocken läuten zum Gottesdienst, zu Amtshandlungen, am Samstag um 12.00 Uhr und läuten unter der Woche den Feierabend um 18.00 Uhr ein. Sie wurden überwiegend durch Spenden und Kollekten finanziert.